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Kia Ora – „Guten Tag“ aus Neuseeland Bericht von Sonja Erl und Steffi Thum |
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Nach unserer Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin, haben wir uns auf den weiten, abenteuerlichen Weg nach Neuseeland gemacht. Wir arbeiten dort sechs Monate als Au-pair in Auckland, der größten Stadt dort mit 1,3 Millionen Einwohnern. Unsere Familien haben wir durch die Homepage www.aupair-world.net gefunden. Dort müssen sich beide Parteien registrieren und ein Profil erstellen. Nach und nach wird Kontakt zueinander aufgebaut. Erst durch Email und später über Skype. So haben wir schnell festgestellt, dass wir uns vorstellen können, bei den Familien zu leben. Die Vermittlung über die Homepage ist für das Au-pair kostenlos, die Familien müssen ca. 30 € zahlen. (Wir haben Au-pairs getroffen, die über eine Organisation eine Familie gefunden haben. Sie sind der Meinung sie haben 600 – 800 € zu viel ausgegeben.)
Wir arbeiten ca. 5 - 8 Std. am Tag und bekommen ein Taschengeld von umgerechnet ca. 100 € in der Woche. Als Teil der Familie ist Kost und Logis frei. An den Familienaktivitäten können wir teilnehmen, was aber nicht verpflichtend ist. Die Familien haben ein Verständnis dafür, dass wir hier sind um die Umgebung zu erkunden und das Land zu bereisen. Dafür bekommen wir auch je nach Absprache Urlaub. Ich bin Steffi Thum und verbringe meine Au-pair-Zeit in einer Familie mit 2 Kindern und zwei Elternteilen. Die Jungs sind 5 und 9 Jahre alt. Ich beginne den Tag um 7 Uhr, damit die Eltern arbeiten gehen können und ich die Kinder am Morgen begleite und sie für die Schule vorbereite. Dies bedeutet, dass wir frühstücken, Zähne putzen, anziehen. Außerdem haben die Kinder die Aufgaben ihre Betten zu machen und ihre Schultasche noch einmal zu kontrollieren. Ich bereite für die beiden die Lunchbox für die „Primary-School“ (von 9- 15 Uhr). Da es eine private Schule ist, haben sie keine Schuluniform zu tragen. Zu meinen Aufgaben gehört, dass ich die Kinder zur Schule fahre und sie pünktlich wieder abhole. Wenn die Kinder ihre wöchentlichen Termine, wie Schwimmtraining oder Nachhilfe haben begleite ich sie dahin. Ich bin gebeten täglich 1 Stunde den Haushalt zu machen, was z.B. Wäsche waschen oder aufräumen beinhaltet. Mir steht die Zeit zwischen 9 und 15 Uhr zur freien Verfügung, wobei ich diese oft nutze um die Stadt zu erkunden, an den Strand zu gehen, Sport zu machen oder die freie Zeit einfach genieße. Nach der Schule mache ich mit den Jungen einen „Afternoon-Tea“ d.h. wir essen und trinken eine Kleinigkeit. Anschließend machen wir Hausaufgaben, welches bei dem 5-jährigen tägliches lesen bedeutet und bei dem 9-jährigen einmal die Woche einige Matheaufgaben sind. Anschließend verbringen wir den Nachmittag oft am Strand, beim Fußball spielen, Spiele spielen, malen oder Fahrrad fahren. An unseren Feierabenden treffen wir uns oft und erkunden zusammen Auckland und tauschen uns aus. Wenn Ferien sind können wir zusammen reisen. Nachdem wir unseren ersten Monat in Auckland verbracht haben, sind wir nun 9 Tage durch Neuseeland gereist. Auckland selbst ist die größte Stadt im Land, macht aber den Eindruck einer Kleinstadt. Nur im Stadtzentrum kann man Hochhäuser finden. Die Menschen hier leben in Einfamilienhäu-ser, welche nicht den deutschen Standarts gleichen (bedeutet ohne Keller, weniger Iso-lierung und Dämmung). Es gibt viele Reservate und Parks hier, meist mit dem „Nativbush“ (dem neuseeländischen Regenwald). Somit sind wir von viel Grün umgeben und das Meer ist von jedem Ort in höchstens 15 min erreichbar. Die anderen Städte, die wir besucht haben, sind viel kleiner und wirken alle ähnlich. Einige Städte, die auf der Landkarte sehr groß erscheinen bestehen nur aus wenigen Häusern und sehr kleinen Einkaufsläden. Die Landschaft besteht aus sattgrünen Wiesen, Bush und grünen Hügeln. Es gibt ganze Landstriche in denen kein Haus zu sehen ist. Im Landesinneren gibt es viele Farmen, da die Hauptwirtschaftsquelle die Milch ist. Es wird hier kaum Ackerbau (meistens Mais) betrieben, da die Kühe ganzjährig auf der Weide sind. Zum Land selbst ist zu sagen, dass es einfach atemberaubend ist und es sich lohnt auf Abenteuerreise hier her zu kommen. Praktisch ist es mit dem Auto unterwegs zu sein, da die Entfernungen schnell zu erreichen und man unabhängig ist. Es stehen aber auch viele Busunternehmen zu Verfügung welche Touren durch das Land, gerade für junge Leute, anbieten. Das Bildungssystem ist komplett anders aufgebaut als in Deutschland. Es gibt so genannte „Childcares“, die mit deutschen Kindertagesstätten vergleichbar sind. Viele Eltern bleiben die ersten zwei Jahre zu Hause. Die unter 2-Jährigen können in eine „Creach“ gehen, eine Art Krippe, wo die Stunden bzw. Tage gebucht werden müssen (meist nur einmal die Woche und in Notfällen). Ab 3 Jahren können die Kinder in den Kindergarten gehen – 3 Tage in der Woche und nur nachmittags. Mit 4 Jahren kommen sie in den Vormittagskindergarten (im gleichen Gebäude und Erzieherinnen), wo sie 5 Tage die Woche sind. Der Vormittagskindergarten ist strukturierter als der Nachmittagskindergarten. Die Erzieherinnen haben daher vormittags und nachmittags verschiedene Kinder und an zwei Tagen die Woche Büro-zeit. Die Gruppen bestehen oft aus bis zu 40 Kindern mit 3 Erzieherinnen, es gibt zusätzlich „parent help“, d.h. die Eltern sollen regelmäßig im Kindergarten helfen. Insgesamt haben wir bemerkt, dass die Erzieherinnen hier mit dem Portfolio dokumentieren. Aktivitäten wie bei uns, gibt es hier nach unseren Einschätzungen weniger, aber dafür ist es hier egal wie schmutzig und farbig die Kinder nach Hause kommen. Die Kinder sind hier mit vollem Körpereinsatz dabei und haben eine lockerere Lernatmosphäre und viel Spaß. Was auffällt ist, dass die Kinder sich hier sehr viel mehr verkleiden als in Deutschland (und auch bei 15°C barfuß durch die Stadt laufen). Ab dem 5. Geburtstag wir das Kind eingeschult, auch wenn dies mitten im Schuljahr sein sollte. Dort besucht es ab dann die Primary-School, welche entweder privat oder öffentlich ist. Von nun an wird mit Lesen, Schreiben und Rechnen im spielerischen Sinn angefangen. Den Kindern wird aber noch genügend Raum und Zeit gegeben um sich dem Alter entsprechend kindlich zu Verhalten. Auffallend ist hier, dass die Kinder nicht lernen einzelne Buchstaben zu lesen, sondern lernen sich ganze Worte einzuprägen, da einige Buchstaben und Laute gar nicht oder anders als geschrieben gesprochen werden. Bis zur 4 Klasse wird die Primary-Schule besucht. Der Unterricht beinhaltet hier auch die Fächer Mathematik, Grammatik, Kunst, Sport, Geschichte…...Wählfächer wie Schwimmen, Tennis oder Theater stehen allen zur Verfügung. Die Klassengröße umfasst ungefähr 20-25 Kinder und wird von einem/einer Lehrer/in geleitet. Da die Kinder fast keine Hausaufgaben haben und auch keine Tests mit nach Hause bringen, haben Eltern oder Au-pairs sehr wenig Einblick über den Entwicklungs-stand und die Leistungen des Kindes. Es können jedoch persönliche Elterngespräche geführt oder einmal monatlich die Klasse nach dem Unterricht besucht werden, was haupt-sächlich zum Betrachten der Kunstaktivitäten genutzt wird. Unsere weitere Planung besteht daraus, dass wir die geplanten 6 Monate Au-pair hier in unseren Familien verbringen werden. In dieser Zeit möchten wir noch vor allem die interessante Südinsel in den Sommerferien (Dezember bis Februar) erkunden und an unseren Wochenenden die Nordinsel besichtigen. Anschließend an das Au-pair reisen wir nach Australien und werden dort einige Monate mit reisen oder auch evtl. arbeiten verbringen. Nach unserem Abenteuer hier in Neuseeland, möchten wir in Deutschland als Erzieherin arbeiten oder ein Studium beginnen. Abschließend möchten wir sagen, dass es für uns eine einmalige Chance darstellt nach der Ausbildung ein andres Land so intensiv und lang zu bereisen und doch bei der Arbeit mit Kindern zu bleiben. Außerdem ermöglicht die Au-pair Zeit auch, dass man einen tiefen Einblick in den Alltag einer neuseeländischen Familie bekommt, die Kultur wirklich miterlebt und die Möglichkeit bekommt die Sprache zu erweitern und zu festigen. Wir sind stolz auf unsere Entscheidung, sind froh dass wir diesen „großen Schritt“ zusammen gewagt haben und würden es jedem, der offen, abenteuerlustig, neugierig und selbstbewusst ist, weiter empfeh-len. Und für alle, die sich unsicher sind mit der Sprache, gibt es auch viele deutschstämmige Familien, die deutsche Au-pairs suchen, damit ihre Kinder besser deutsch lernen. Auch beim Reisen gibt es sehr viele Deutsche. Also keine Angst – Neuseeland ist für jeden etwas!
Viele liebe Grüße an unsere Heimat Deutschland und an die Faks |
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Elisabeth Leberle wohnt in Benzenzimmern und hat die vergangenen drei Monate unter der Sonne Afrikas verbracht. |
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Sie absolvierte im August 2010 an der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern Nördlingen ihre Erzieherinnenausbildung. Zusammen mit 22 anderen jungen Menschen lebte sie in einem Vorort in Accra, der Hauptstadt von Ghana. Dort arbeitete sie freiwillig in einem Kindergarten. Und was die Rieserin dort unter anderem erlebt hat, schildert sie in nachfolgendem Bericht:
Die Menschen in Ghana sind sehr offen und gastfreundlich. Auf der Straße gilt man als Weißer als eine Art Attraktion, man wird von den Einheimischen, vor allem von den Kindern, berührt und sie rufen „Obruni“, das bedeutet „Weißer“. Sie sind sehr hilfsbereit und gaben mir das Gefühl, in ihrem Land willkommen zu sein. Mit anderen Worten: Die Ghanaer machen es einem einfach „zurückzulachen“. Jetzt bin ich schon einige Wochen zurück und bin noch immer dabei, mich wieder einzugewöhnen – in ein Land mit Stress und Hektik, wo ich doch jetzt das zeitlose und lockere Leben der Ghanaer kennen gelernt habe. Ich vermisse die Sonne, die Gelassenheit der Menschen, vor allem aber die Kinder. |
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| Reisebericht über South Africa | |
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Zuerst einmal möchte ich mich kurz vorstellen. Ich kann nur jedem zu einem Auslandsaufenthalt raten, denn diese Erfahrungen sind einmalig. Vielleicht hat der ein oder andere Lust auf Südafrika bekommen, ich würde dieses Land auf jeden Fall jedem weiter empfehlen! |
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| Nach der Ausbildung sammeln Erzieher/innen internatinale Erfahrungen im Ausland | |
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Meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin absolvierte ich an der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen. Eva Bauer |
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| Christine Würth berichtet aus Indien | |
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Bangalore - Indien
Überraschung ist ein Wort, das sehr gut zu Indien passt. Schon allein, dass ich in Indien gelandet bin und nicht in Russland oder Rumänien, wie ich eigentlich vor hatte, war eine Überraschung. Und hier erlebt man ständig Überraschungen, denn man kann den Tag noch so gut planen – es kommt immer anders, als man denkt! Ich hoffe, euch einen guten Einblick in meine Erfahrungen und Tätigkeiten zu geben und vielleicht Lust auf eine überraschende Reise nach Indien zu wecken. Christine Würth |
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| Praktikum in Chile | |
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Wir, Melanie Berger, Monja Hämmerle und Melanie Kern, beendeten unsere Ausbildung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“ im August 2007 an der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern Nördlingen. Zu DRITT wagten wir den großen Schritt nach Chile.
Das Projekt Sternenkinder e.V. wird von einem Verein in Birkhausen (bei Nördlingen) geleitet. Projektträger vor Ort in Chile ist der Verein "Centro educacional Sternenkinder" Die Schule befindet sich in Südamerika – Chile - etwas außerhalb des Ortes Los Angeles. Es ist eine Schule für behinderte Kinder und Jugendliche und derzeit wird sie von ca. 110 Schülern besucht. Es sind insgesamt 16 Lehrer und "Hilfslehrer" für 8 Klassen tätig (Unterricht und Freizeitgestaltung). Es gibt verschiedene Förder- und Basisgruppen, aufgegliedert nach Altersstufen. In der Gärtnerei und Schreinerei werden Jugendliche an unterschiedliche Arbeiten herangeführt. Die Schule besitzt ihre eigenen Tiere (Emus, Lamas, Ponys...), es findet Reittherapie sowie eine Zootherapie statt. Die Schule bemüht sich um eine Integration der älteren Schüler ins Berufsleben, sie besuchen regelmäßig Betriebe in der umliegenden Gegend und arbeiten dort mit. Eine Sozialarbeiterin besucht die Familien der Kinder zu Hause und steht beratend / unterstützend zur Seite. Wir hatten Einblick in alle Klassen und Bereiche der Einrichtung. Es ergaben sich viele Beobachtungen und wir bereiteten mit den Lehrkräften den Unterricht vor. Zudem nahmen wir an vielen Festen und Feiern teil. Finanziell hatten wir die Kosten für Flug, Miete und Verpflegung selber zu tragen. Die Verpflegung in der Einrichtung war gratis. Einblicke in eine andere Welt zu bekommen, Erfahrungen zu sammeln, andere Kulturen und differenzierte pädagogische Arbeitsweisen kennen zu lernen waren unsere Zielsetzung. Nach der langen, 5-jährigen Ausbildung, sahen wir den besten Zeitpunkt das Experiment in Chile zu wagen. |
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| Katja Friedly berichtet aus Irland | |
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Au pair in Irland
Meine Erfahrungen:
Zum Thema Heimweh: |
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