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Was ist ein gutes Jugendbuch? Dieser Frage ging der Jugendbuchautor Jochen Till vergangene Woche auf einer Lesung in der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern nach. Freilich nicht durch theoretische Ausführungen, sondern durch Auszüge aus seinen inzwischen zahlreichen Jugendbüchern. Diese erfreuen sich neben der Behandlung von für Jugendliche wichtigen Themen wie Freundschaft, Liebe, Konflikte mit den Eltern vor allem deshalb großer Beliebtheit, weil sie authentisch sind und die Realität nicht beschönigen. So beschreibt er z.B. in seinem Roman „Absch(l)ussfahrt“ die Abschlussfahrt einer zehnten Klasse, die in einem hemmungslosen Besäufnis endet. Auf die aus dem Publikum gestellte Frage, was er mit solch einem Buch, das ja auf den ersten Blick keinen pädagogischen Wert besitzt, bezwecke, antwortet er, er wolle nur die Realität darstellen. Gerade das scheint aber das Geheimnis seines Erfolgs bei den sonst eher lesemüden Jugendlichen zu sein: es werden nicht mit erhobenem Zeigefinger die Moral, weniger die positive Botschaft aufgezeigt, sondern schonungslos die Welt der heute Heranwachsenden mit all ihren Problemen. Hinzukommt, dass Till durchweg den Ton, die Sprache der Jugendlichen trifft. Trotzdem sind seine Bücher keine düsteren Machwerke, denn sie bestechen durch Humor, Situationskomik und haben doch häufig einen versöhnlichen Ausgang. Um auch ausgeprägten Lesemuffeln den „Wiedereinstieg“ zu erleichtern, schreibt Till in der Reihe „short and easy“ im Ravensburger Verlag kurze Geschichten – unter 100 Seiten – wie er auf Nachfrage mitteilt, die besonders bei männlichen Jugendlichen gut ankommen. Mehrfacher Zwischenapplaus und eine lebhafte Diskussion, die deutlich über die angesetzten zwei Stunden der Lesung hinausging, gaben Till auch diesmal recht: er trifft den Ton der Jugendlichen und jungen Erwachsenen! |
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| Lyrik an der Fachakademei mit Herrn Anton Leitner |
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Am 17. Juli 2009 fand in der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern eine Autorenlesung mit Herrn Anton Leitner statt. Diesmal stand das Gedicht im Mittelpunkt. Herrn Leitner, Herausgeber einer der wichtigsten Zeitschriften für Lyrik: "Das Gedicht", sowie zahlreicher Anthologien, konnte die Studierenden begeistern. Nähere Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik "Presseartikel - Pressecho". |
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Am Beispiel der Luise Löwenfels, Absolventin der Fachakademie, wurde den Studierenden deutlich, welche Schikanen ein junger Mensch im Dritten Reich erdulden musste. |
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Irma Krauß stellt ihren bewegenden Jugendroman „Das Wolkenzimmer“ zum Thema Judenverfolgung, Überleben im Versteck - und über den unschätzbaren Wert des Lebens vor. Brennenden Liebeskummer im Herzen stürzt Veronika einen Turm hinauf, um in den Tod zu springen. Doch stattdessen findet sie auf dem Turm das Leben - und einen Menschen und seine Geschichte. Im "Wolkenzimmer" stört Veronika den alten Türmer und sein Geheimnis auf. Stück für Stück erfährt sie von dem jüdischen Jungen in der NS-Zeit, der er einmal war, und von seinem verzweifelten Versuch, im Versteck zu überleben... Irma Krauß ist ein beeindruckender Brückenschlag gelungen: Hier das Mädchen von heute, das sein Leben wegwerfen will - dort der Junge von damals, der sein Leben gerade noch retten konnte. Und über allem blitzt es durch: Das Leben und wie unendlich kostbar es ist. Berührend, atmosphärisch dicht, meisterhaft geschrieben.
Die angehenden ErzieherInnen, etwa im Alter der „Veronika“ waren beeindruckt von Irma Krauß und ihrem Werk.
„Das Wolkenzimmer“
Zahlreiche Auszeichnungen wurden Irma Krauß bereits verliehen: |
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Am Dienstag, 22. Juli 2008, fand in der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern eine Autorenlesung für die Vollzeit Studierenden der ersten Klassen statt. |
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