Diagnosestellung und Beratungsangebot für eine Familie
Eine Familie, die sich in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapiepraxis von Herrn Dipl.-Psych. Klaus Eder angemeldet hatte, erklärte ihre Bereitschaft, eine Diagnosestellung zusammen mit Studierenden der Fachakademie durchzuführen. Selbstverständlich wird hierbei die Schweigepflicht gewahrt.
In unserer HPÜ-Kleingruppe (= Übungen zur Heilpädagogik) sammelten und besprachen wir die Vorgehensweisen der heilpädagogischen Diagnostik. Wir einigten uns auf ein Vorgehen mit Anamnesegespräch, Testverfahren mit dem Kind und verschiedenen Beobachtungen, die zum Teil in sonderpädagogischen Einrichtungen (SPT, Förderschule) durchgeführt wurden. Danach wurden die Aufgabenbereiche verteilt, besprochen und das Handeln im Rollenspiel eingeübt. Es fanden u.a. „Teamsitzungen“ zur Vor- und Nachbereitung bezüglich der Gesprächsrunden mit dem Kind oder der Familie statt. Diese führten jeweils zwei Studierende zusammen mit dem Psychologen durch. Die Verdachtsdiagnosen wie z.B. F93.0 Emotionale Störung und F91.3 Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem Verhalten entwickelten sich durch Beobachtungen des Kindes, der Analyse von Fragebögen und Tests sowie den Gesprächen mit den Eltern. Weiterführend beschäftigen wir uns mit Möglichkeiten zur Verbesserung des Beziehungsaufbaus und diskutierten psychologische Therapieangebote.
Team HPÜ und Psychologe Klaus Eder