| Russisch / Interkulturelle Begegnung |
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Bedingt durch den Zuzug vieler deutsch-russischer Familien besteht ein erhöhter Integrationsbedarf für Kinder und Jugendlichen von Spätaussiedlern.
Die Fachakademie Maria Stern Nördlingen bietet deshalb seit dem Schuljahr 2004/05 durch das Wahlfach „Russisch-Interkulturelle Begegnung“ die Möglichkeit, Grundkenntnis in der russischen Sprache zu erwerben und
Den krönenden Abschluss ihrer zweijährigen Teilnahme am Wahlfach Russisch/Interkulturelle Begegnung bildete für Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern eine Exkursion nach Moskau. Begleitet wurden sie von der Lehrkraft Gotthard List. Möglich geworden ist die viertägige Reise nicht zuletzt durch eine Spende der Sparkasse Nördlingen und die finanzielle Unterstützung seitens der Fachakademie. Da Moskau - mit über 10 Millionen Einwohnern Europas größte Metropole – eine unübersehbare Fülle von Sehenswürdigkeiten und Attraktionen bietet, konnten die Exkursionsteilnehmer in der Kürze der Zeit nur einen Teil des absoluten Pflichtprogramms absolvieren. Dazu gehörten Roter Platz mit Basiliuskathedrale, Leninmausoleum und Kaufhaus GUM, Besichtigung des Kreml und Flanieren auf der berühmten Arbat-Fußgängerzone mit ihren vielen Geschäften, Cafés, Straßenmusikanten und Malern. Ebenso aber Fahrten mit der Moskauer Metro und ein Gang durch die zum Teil sehr aufwendig gestalteten Haltestationen. Nebenbei gab es um den Kreml herum aufschlussreiche Einblicke in das Verhalten russischer Hochzeitspaare und –gesellschaften und die überraschende Möglichkeit, sich mit Doppelgängern von Lenin und Stalin fotografieren zu lassen. Auch der extreme Kontrast von Arm und Reich war nicht zu übersehen: Bettler, äußerst bedürftige Menschen auf der einen Seite, und auf der anderen erstaunlich viele, für die ein Einkauf in Luxusboutiquen und der Besitz eines sehr teuren Geländewagens selbstverständlich sind. So nahmen die Studierenden eine Menge von bleibenden Eindrücken auf und konnten erworbene Sprach- und landeskundliche Kenntnisse vor Ort einsetzen. Schon allein das Entziffern etwa von Straßennamen oder Speisekarten bedeuteten ein Erfolgserlebnis. Am Ende der Exkursion waren sich alle Teilnehmer einig: Diese Form der interkulturellen Begegnung ist äußerst lohnenswert und sollte unbedingt auch künftigen Studierenden als attraktives Angebot der Fachakademie ermöglicht werden. |
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