Tabellarischer Geschichtsüberblick unserer Chronik

1867

Der Stadtpfarrer von St. Salvator, Michael Willdegger, nimmt Kontakt zur Oberin, M. Salesia Ellersdorfer des Klosters Maria Stern in Augsburg auf. Diese erklärt sich bereit, "auf eigene Kosten eine Arbeits- und Privatelementar- und Fortbildungsschule für katholische Mädchen nebst Kleinkinderbewahranstalt zu errichten und zu unterhalten."

04. 12. 1867

Genehmigung durch Bischof Pankratius von Dinkel

02. 06. 1868

Bestätigung durch König Ludwig II. von Bayern

26. 07. 1868

Superiorin M. Aurelia Roth, drei „Sternfrauen“ und eine Kandidatin namens Babette Kächelein beziehen die Niederlassung.

Juli 1869

M. A. Roth siedelt mit Helferinnen in eine neue Wohnung um.

1887

Schwester Gervasia Kächelein kommt nach Nördlingen

1889

Kauf eines ersten Hauses in der Hüttengasse

1892

Kauf eines weiteren Hauses in der Hüttengasse

1895

Hauseinweihung durch Bischof Petrus von Hötzl

07. 05. 1906

Genehmigung der königlichen Regierung von Schwaben und Neuburg zur Eröffnung des „Seminars für Kindergärtnerinnen“ unter Trägerschaft des Klosters Maria Stern Augsburg. Bedingungen: Erstellung von Lehrprogrammen, Satzungen, Stundentafel, Prüfungsordnung, vorgebildete Lehrkräfte.
Die Schwestern, die als Lehrkräfte zum Einsatz kommen, müssen trotz ihrer Lehrerausbildung noch die Kindergärtnerinnenausbildung absolvieren, um dann am Seminar tätig sein zu dürfen.

1908

Ausbau der Räume für das Kindergärtnerinnenseminar

1909

Einweihung der hauseigenen Kapelle

20. 08. 1910

Einjähriger Kurs zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen für Familien; zweijähriger Kurs zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen als Leiterinnen von Kindergärten; Änderung der Satzungen und der Lehrpläne.

1911

Staatliche Regelung der Kindergärtnerinnenausbildung. Die Seminare in Deutschland, auch die privaten, werden den Ministerien unterstellt.

1914 – 1919

Unterricht unter erschwerten Umständen: Die Schwestern pflegen und betreuen neben ihren schulischen Tätigkeiten über 1300 Verwundete in der neugebauten Turnhalle und im Schulgebäude.

1928

Durch einen Erlass wird die Ausbildung der Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen zusammengelegt. Die Ausbildung findet nun in einem zweijährigen Lehrgang statt.
Tod von Schwester Gervasia Kächelein

1930 – 1937

Neue Oberin: Schwester M. Marin Rügemer.
Im Dritten Reich dürfen in konfessionell gebundenen Seminaren keine Neuaufnahmen stattfinden. Während Mädchenlyzeum, Haustöchter- und Handelsschule des Klosters sofort abgebaut werden, hat das Seminar eine Gnadenfrist bis 1942, da das neu gegründete NSV – Seminar in Friedberg noch nicht in ausreichender Anzahl Kindergärtnerinnen ausbilden kann.

1939 – 1945

Oberin: Schwester Nikoletha Panzer

1942

Letzte Schlussprüfung des Seminars mit nur 9 Schülerinnen vor der Schließung.

1942 - 1945

Kein Schul- bzw. Seminarbetrieb

1945

Genehmigung zur Wiedereröffnung des Kindergärtnerinnenseminars Maria Stern durch die Militärregierung in Frankfurt.
Wiedereröffnung des Kindergartens

26. 11. 1945

Unterrichtsbeginn für vorerst 13 Seminarschülerinnen, deren Anzahl sich sehr schnell erhöht.
Schulleiterin: Schwester Xavereia Kiechle

1946

Ein zweiter Seminarkindergarten wird eröffnet, damit die vielen Seminarteilnehmerinnen Gelegenheit zum Praktikum erhalten.

1950

Angliederung eines Kinderhortes an das Seminar

1958

Schwester Xaveria Kiechle übergibt die Schulleitung an Schwester Wigberta Keßler

1961

Am 05.01.1961 stirbt Schwester Wigberta Keßler und Schwester Rosa M. Spengler wechselt mitten im Schuljahr von der damaligen „Mittelschule Maria Stern“ Nördlingen in das Seminar als Schulleiterin über.

1962 – 1963

Neubau der Schulbühne, da der vorher benützte Speisesaal nicht mehr für Theateraufführungen ausreichte.

11. 09. 1968

Fachliche Aufwertung:
a) von der staatlich genehmigten zur staatlich anerkannten Privatschule

07. 11. 1968

b) vom Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen zur Fachschule für Sozialpädagogik
Berufsbezeichnung: "Staatlich anerkannter Erzieher"

01. 08. 1973

c) von der Fachschule zur Fachakademie für Sozialpädagogik

01. 09. 1975

Das Schulwerk der Diözese Augsburg unter Leitung von Herrn Direktor Ettl übernimmt die Trägerschaft der Fachakademie.
Die Schulraumnot führt zur Planung eines neuen Schulgebäudes.

01. 09. 1981

Schulleiterwechsel: Schwester M. Alexandra Druckmiller übernimmt die Schulleitung.

11. 02. 1983

Umzug der Fachakademie in ein "Ausweichquartier":
Taigweg 4 in Nördlingen wegen Abbruch des Schul- und Klostergebäudes.
Abriss des alten Schulgebäudes

1983

Baubeginn des neuen Schulgebäudes am gegenwärtigen Ort in der Hüttengasse 2 in Nördlingen.

1983 – 1986

Bauzeit

1986

Einzug in das neue Schulgebäude

1989

Einweihung der "Stele" vor dem Schulzentrum

2001

Umstrukturierung des Vorpraktikums zum zum Sozialpädagogischen Seminar.

2000/2001

Schwester Sigrid Ritzer übernimmt die Schulleitung für ein Jahr.
Zum Schuljahresende werden die Schwestern des Klosters Maria Stern Nördlingen an der Fachakademie verabschiedet.

2001 – 2002

Die Fachakademie erhält zum ersten Mal eine weltlicher Führung:
Kommisarische Leitung durch Herr Fuchs, Schulleiter der Fachakademie Augsburg, gemeinsam mit Fr. Käser.

2001

Beginn der Auslandspraktika.

2001 – 2003

Beginn des "Sozialpädagogischen Seminars" mit der Option, nach 2 Jahren, den Berufsabschluss "Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in" zu erwerben.

August 2002

Frau Dr. Sigrid Christeiner übernimmt die Schulleitung

Juli 2003

Verleihung der ersten Urkunden "Staatlich geprüfte/r KinderpflegerIn"

2002 – 2003

Angebot des Wahlfaches MATHEMATIK für den Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife.
Neuer Lehrplan: zukünftig wird in Lernfeldern unterrichtet. Neues Wahlfach: Percussion

2003 – 2004

Aufgrund der gestiegenen Anzahl von BewerberInnen sind neue Klassen- und Fachräume erforderlich.

2004 – 2005

Erster eigenen EDV-Raum.
Neues Wahlfach: Russisch/Interkulturelle Begegnung.

Mai 2006

100 Jahre ErzieherInnenausbildung in Nördlingen. Dieses außergewöhnliche Jubiläum wurde am 05. / 06. Mai 2006 gefeiert: Pontifikalgottesdienst mit Hwst. Herrn Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, Festvortrag von Prof. Dr. Ulrich Bartosch und Musical "Prinz und Bettelknabe". Am Samstag waren alle ehemaligen AbsolventInnen eingeladen, die sehr zahlreich dieser Einladung folgten.

2006

Einrichtung von neuen Studiengängen für Erzieher/innen: "Bachelor of Arts" - Bildung und Erziehung im Kindesalter (Vollzeit und Berufsbegleitend).

2007/2008

Benefizkonzert im Rahmen der "Rieser Kulturtage" zugunsten von Missionsprojekten des Klosters Maria Stern in Mosambik (Afrika) und des Förderkreises TDCC in Enugu / Nigeria. (Schwester Avila und Hiltraud Goppert und Frau Hildegard Ebigbo).

2008/2009

Ausweitung der Auslandspraktika im Rahmen des EU-Bildungsprogrammes "Leonardo da Vinci". Möglichkeit zum 3-wöchigen Praktikum in Irland, England und Österreich. Fachakakdemie erhält Auszeichnung für die Gestaltung der Auslandspraktika

 

Erweiterung des Fremdsprachenunterrichts an der Fachakademie.
In Kooperation mit der VHS (Volkshochschule Nördlingen) kann an der Fachakademie die Fremdsprache Portugiesisch erlernt werden.

   

2008

Fachhochschulzugangsberechtigung für "Staatlich anerkannte Erzieher/innen".

2008/2009

Studierende leisten ein freiwilliges Praktikum im Seniorenheim ab und entwickeln weiterführende berufliche Perspektiven.

   

2009/2010

Studierende erhalten die Chance, die Trainerlizenz "Übungsleiter -C- Breitensport Kinder/ Jugendliche" zu erwerben.

   
 

Die Fachakademie wird mit dem "Rieser Kulturpreis" ausgezeichnet.

   

2010/2011

Kooperationsprojekt mit der Antonio-Rosetti-Musikschule Wallerstein "Musikalische Frühförderung"

 

Erweiterung der Auslandspraktika um das Aufnahmeland Spanien, 4 Studierende absolvieren erstmals in Barcelona ein vierwöchiges Praktikum.