Das SPS – Sozialpädagogisches Seminar

ist ein beruflicher Vorbildungsweg für die Erzieherausbildung.

Je nach Bildungsabschluss und beruflicher Vorbildung existieren unterschiedliche „Einstiegsmöglichkeiten“ für den ersten Ausbildungsabschnitt.

Voraussetzung für den Einstieg ist mindestens die mittlere Reife. Es endet mit dem Abschluss:

„Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in“

Die ErzieherpraktikantInnen arbeiten an 4 Tagen pro Woche in sozialpädagogischen Einrichtungen und erhalten an einem Tag Unterricht an der Fachakademie für Sozialpädagogik.

Der Unterricht erfolgt nach Lernfeldern:

  • Wahrnehmen, Beobachten und Erklären
  • Werte und Werthaltungen
  • Methodisches Handeln
  • Ästhetische Erfahrung, Ausdruck und Gestaltung
  • Kommunikation und Interaktion
  • Kooperation und Koordination

und in den nachstehenden Fächern bzw. Fächerverbindungen:

  • Pädagogik und Psychologie
  • Deutsch und Kommunikation
  • Englisch
  • Recht und Verwaltung
  • Musische Gestaltung und Bewegungserziehung
    (Musik-, Sport- / Rhythmik, Werk- und Kunsterziehung)
  • Ökologie und Gesundheit
  • Religionspädagogik und eth. Erziehung
  • Praxis- und Methodenlehre

Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt eine schriftliche Prüfung in Pädagogik / Psychologie und Deutsch, sowie eine praktische Prüfung im Arbeitsfeld.

Abiturienten/-innen steigen in das SPS II ein und absolvieren die Externenprüfung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin innerhalb des Jahres.