Ausbildung zur/ zum "Staatlich anerkannten Erzieherin/ Erzieher"
 
Überblick

Die Ausbildung gliedert sich in 3 Ausbildungsabschnitte

Bewerbung

Bitte reichen Sie folgende Bewerbungsunterlagen ein:

Nach Überprüfung Ihrer Unterlagen erhalten Sie von der Fachakademie eine Rückmeldung / Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Die folgenden Unterlagen benötigen wir nach der schriftlichen Anmeldung:

 

 

Das SPS ist ein beruflicher Vorbildungsweg für die ErzieherInnenausbildung. Voraussetzung ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss. Je nach Bildungsabschluss und beruflicher Vorbildung existieren unterschiedliche „Einstiegsmöglichkeiten“ siehe oben.

Die ErzieherpraktikantInnen arbeiten an 4 Tagen pro Woche in sozialpädagogischen Einrichtungen und erhalten an 1 Tag pro Woche Unterricht an der Fachakademie.

Der Unterricht erfolgt innerhalb der Lernfelder:

  • Wahrnehmen, Beobachten und Erklären
  • Werte und Werthaltungen
  • Methodisches Handeln
  • Ästhetische Erfahrung, Ausdruck und Gestaltung
  • Kommunikation und Interaktion
  • Kooperation und Koordination

und in den nachfolgenden Fächern bzw. Fächerverbindungen:

  • Pädagogik / Psychologie
  • Deutsch und Kommunikation
  • Englisch
  • Recht und Verwaltung
  • Musische Gestaltung und Bewegungserziehung
  • Ökologie und Gesundheit
  • Religionspädagogik und ethische Erziehung
  • Praxis- und Methodenlehre

Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt eine schriftliche Prüfung in den Fächern Pädagogik / Psychologie und Deutsch, sowie mündliche Prüfung in Deutsch und eine praktische Prüfung im entsprechenden Arbeitsfeld.

Verdienst im SPS: ca. € 400,-- bis € 600,00 (abhängig vom Anstellungsträger)

Mit dem erfolgreichen Abschluss des SPS wird der Berufsabschluss „Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in“ erworben.

 

 

 

 

Voraussetzung für den Einstieg in die Vollzeitausbildung ist das Bestehen der Abschlussprüfung im SPS. Alternativ ist auch ein Zugang über andere berufliche und/oder schulische Vorbildungen möglich.

Die theoretische Ausbildung dauert 2 Jahre. Sie erfolgt in fächerübergreifenden Lernfeldern und beinhaltet unterschiedliche Unterrichtsfächer:

 

Pflichtunterricht:

   

Pädagogik / Psychologie / Heilpädagogik
Sozialkunde / Soziologie
Mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung
Ökologie / Gesundheitserziehung
Recht und Organisation
Literatur- und Medienpädagogik
Englisch
Deutsch
Theologie / Religionspädagogik
Praxis- und Methodenlehre
Kunst- und Werkerziehung
Musik- und Bewegungserziehung

 
 

Übungen zu sozialpädagogischen Arbeitsfeldern:

   

z.B. Erlebnispädagogik, Interkulturellen Erziehung, Kinder- und Jugendarbeit, Theaterpädagogik

 
 

Zusatzangebote:

   

Mathematik zum Erwerb der Fachhochschulreife

 
 

Wahlunterricht:

   

Instrumentalunterricht
Chor
FakS-Band
Sprachunterricht, z.B. Portugiesisch, Russisch, Englisch Konversation,
Englisch Intensivierung

 

Die Fachakademie für Sozialpädagogik soll die Studierenden befähigen, in verschiedenen sozialpädagogischen Bereichen als Erzieher/in selbständig und verantwortungsbewusst tätig zu sein.

 

Verschiedene Praktika ermöglichen neue Erfahrungen und Erkenntnisse:

  • Praktikum in Einrichtungen für Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder alternativ:
  • 3 bzw. 4-wöchiges Auslandspraktikum
  • Praktikum in Einrichtungen für Kinder unter 3 Jahren
  • Praktikum in Grund-, Haupt- oder Förderschulen
  • Praktikum für Kinder und Jugendliche im Freizeitbereich
  • Praktikum im Seniorenheim
  • Projekte mit Grundschul- und Hortkindern

Neben der Vermittlung des erforderlichen Fachwissens und methodischer Kenntnisse nimmt die Persönlichkeitsbildung in der Erzieherausbildung einen breiten Raum ein. Die Fachakademie fördert eine gezielte Persönlichkeitsentwicklung und fachliche Kompetenzentwicklung der Studierenden u.a. durch

 

- eine intensive individuelle Lernbegleitung

 

- biografisches und gruppenbezogenes Lernen

 

- erwachsenorientierte Lehr- und Lernmethoden

 

 

Eine enge Verzahlung von Theorie und Praxis erfolgt

 

-

durch die fachwissenschaftliche und fachdidaktische, sowie praxisbezogene Kompetenz der Lehrkräfte / AnleiterInnen

 

-

durch die theoriegeleitete Bearbeitung praxisbezogener Fragestellungen in Verknüpfung der Lernorte Fachakademie und Praxis

 

Nach den schriftlichen und mündlichen Prüfungen erfolgt die Zulassung zum Berufspraktikum. Zudem besteht die Möglichkeit, die Zugangsvoraussetzungen für ein weiterführendes Studium über die Ergänzungsprüfung zu erlangen:

  • fachgebundene Fachhochschulreife
  • allgemeine Fachhochschulreife (mit Mathematik)
  • fachgebundene Hochschulreife (Erwerb durch einen Notendurchschnitt bis 1,5 in der Ergänzungsprüfung sowie in der Abschlussprüfung)
  • Hochschulzugangsberechtigung

Während der theoretischen Ausbildung besteht die Möglichkeit staatliche Ausbildungsförderung – BAföG oder AFBG - in Anspruch zu nehmen.

Das Berufspraktikum dient im Anschluss an die bestandene Abschlussprüfung der fachgerechten Einarbeitung in die Berufspraxis.

Das Arbeitsfeld wählen die Studierenden selbst aus. Es bedarf einer Genehmigung der Fachakademie. Das Berufspraktikum beginnt in der Regel am 01. September und dauert 12 Monate. Es kann auch in Teilzeitform abgeleistet werden.

Die Berufspraktikanten sind überwiegend an der Praxisstelle tätig und besuchen regelmäßig Seminarveranstaltungen an der Fachakademie. Aus einem umfangreichen Seminarangebot können die Studierenden Veranstaltungen entsprechend ihrem Arbeitsfeld, ihren Interessen und Neigungen auswählen. Im Berufspraktikum werden besondere Leistungen eingefordert, wie z.B. eine Facharbeit, eine Praktikumsdokumentation, eine praktische Prüfung und Kolloquium. Die fachliche Betreuung erfolgt durch die Praxisanleitungen vor Ort und den Lehrkräften der Fachakademie im Rahmen der kollegialen Beratung und mittels Praxisbesuchen.

Die derzeitige Vergütung lt. Tarifvertrag beträgt ~ € 1.400,-- pro Monat.

Mögliche Berufs- und Bildungsabschlüsse nach 4 bzw. 5-jähriger Ausbildung:

  • „Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in“
  • „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in“
  • Fachgebundene Fachhochschulreife
  • Allgemeine Fachhochschulreife
  • Fachgebundene Hochschulreife
  • Hochschulzugangsberechtigung
    Alle FakS-AbsolventInnen erwerben mit erfolgreichem Abschluss der ErzieherInnenausbildung die Hochschulzugangsberechtigung.